Wenn ich Issac Newton sage, denkst du wahrscheinlich an an einen Apfel und die Entdeckung der Schwerkraft. Der WDR widmet dieser Geschichte in dieser Woche ein Zeitzeichen. Während sich der WDR vor allem mit der Frage beschäftigt, ob die Geschichte stimmt, ist für uns etwas anderes interessant.
Wahrscheinlich hat jeder diese Geschichte schon einmal gehört. Der Physiker Isaac Newton saß laut eigener Aussage im Garten unter einem Apfelbaum, als ihm ein Apfel auf den Kopf fiel. Wir alle kennen das: Warum gerade jetzt und hier? Warum gerade ich?
Anders als wir hatte Newton eine weitere Frage: Warum fiel der Apfel überhaupt senkrecht zu Boden und nicht schräg oder gar parallel? Seine Antwort: Gegenstände wie der Apfel und die Erdkugel ziehen sich aufgrund ihrer Masse gegenseitig an. Da die Erde aber soviel größer ist, als alle Gegenstände auf ihr, überwiegt ihre Anziehungskraft. Diese Erkenntnisse beschrieb Newton in zwei Formeln, die sein Graviationsgesetz beschreiben.
Aber dies ist keine Seite für Physik, sondern für Storytelling. Und aus der Perspektive von Storytelling sind weder die Frage, ob die Geschichte wahr ist, noch die physikalischen Gesetze, die Newton entdeckte, spannend.
Spannend ist, dass fast jeder diese Geschichte kennt, und sich durch sie merkt, dass Isaac Newton das Gesetz der Gravitation als erster formulierte – mit etwas Glück können manche das Gesetz sogar erläutern. Und seien wir ehrlich: Ohne diese Geschichte gelänge das wohl kaum jemandem, der nicht Physiker geworden ist.
Geschichten helfen uns, uns an Sachverhalte zu erinnern. Über Jahrtausende dienten sie deswegen auch der Überlieferung von Wissen. Allerdings ist das Bewusstsein, für diese Kraft von Storytelling etwas verloren gegangen und kehrt erst langsam wieder zurück.
Willst du Geschichten und Storytelling in deiner Lehre oder deinem Unterricht einsetzen, schreib mir gerne! Dann können wir sehen, wie ich dich unterstützen kann.
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