The Stars Look Different Today

Es gibt Menschen, die einen daran erinneren, was alles möglich ist. Künstler, zu deren Werken ich immer wieder zurückkehre. Insbesondere dann, wenn die eigene Arbeit stockt. David Bowie war einer dieser Menschen.

Seine Musik, das Spiel mit Images, die unfasslich schnelle Abfolge großartiger Platten in den 70ern – das alles war immer eine Ermutigung dazu, einfach zu machen, auszuprobieren, bereit sein zu scheitern und einen Gedanken zu beherzigen, der für das Schreiben wie für die Musik gleichermaßen wichtig ist: „Don’t think about great ideas. Just do stuff.“

In dieser Nacht ist David Bowie gestorben. Daran, was möglich ist, wird er mich dennoch weiter erinnern. Danke, David Bowie.

Ein Blick aufs Überarbeiten

 

Ein kleiner Blick in die Arbeit am Roman, auch wenn Schreiben im Bild eigentlich nur schwer darstellbar ist. So jedenfalls sieht aktuell mein Schreibtisch aus. Ich überarbeite den nächsten Roman, dessen ausgedrucktes Manuskript mit (manchmal recht unleserlichen) Anmerkungen rechts liegt. Dahinter auf den Kopfhörern liegen vier Seiten mit allgemeinen (sehr sauber geschriebenen) Kommentaren zum Buch – Gedanken, die nicht unmittelbar zu einer Textstelle gehören. Links Stift und Notizbuch (die liegen immer da). Im Hintergrund einige Fotos, die mit dem Inhalt, der Zeit und der Stimmung des Buches zu tun haben (mehr dazu hier). Auf dem Monitor das geöffnete Manuskript als Scrivener-Dokument, davor Maus und Tastatur, mit denen ich dem Text zu Leibe rücke.

The Wall

Foto

Heute vor 54 Jahren, am 13. Augusat 1961,  begann in Berlin der Bau der Mauer. Eine Gelegenheit, heute einen Blick auf die Wand hinter meinem Schreibtisch zu werfen. Da hängen zur Zeit ein paar Bilder, die ich für die Recherche zum nächsten Roman gesammelt habe.